Die Mobilitätsstation ist so etwas wie das Schweizer Taschenmesser der Mobilitätswende: Sie bietet für alle Bedürfnisse das passende Werkzeug und kombiniert verschiedene Verkehrsmittel an einem Ort. Etwa 50 dieser Stationen durchziehen bald das Stadtbild – und machen das Umsteigen auf und die Nutzung von klimafreundlichen Alternativen zum Auto attraktiver und einfacher.

Ab Juni wird die erste vollkommen elektrische Fähre an der deutschen Küste ihren Betrieb aufnehmen – die „Düsternbrook“. Sie wurde am 25. Mai 2021 getauft, ist knapp 25 Meter lang und gleitet im Vergleich zu ihren Vorgängern fast geräuschlos über die Kieler Förde.

Kiel verändert sich stetig – auch durch die Mobilitätswende. Auf kielmobil wollen wir immer mal wieder zeigen, wie und wo sich die Landeshauptstadt in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt hat. Historische Aufnahmen von Straßen, Plätzen und Gebäuden werden Fotos von heute am gleichen Ort gegenübergestellt.

Wer die Mobilitätswende in Kiel gestalten will, muss auch den Verkehr auf der Förde mitdenken. Die Christian-Albrechts-Universität (CAU) hat 2018 die CAPTN-Initiative initiiert, die es sich zum Ziel gesetzt hat, eine umweltfreundliche, autonome Mobilitätskette für den öffentlichen Nahverkehr zu entwickeln. Herzstück dieses Vorhabens sind autonome emissionsarme Personenfähren, die das Ost- und Westufer miteinander verbinden.

Seit zwei Jahren gehören die Bikesharing-Stationen der SprottenFlotte ins Kieler Stadtbild. Pünktlich zur Ausweitung nach Eckernförde, Plön, Preetz und Rendsburg beschleunigen KielRegion und Förde-Sparkasse als Kooperationspartner gemeinsam das regionale Bikesharing-System: 80 E-Bikes und fünf E-Cargo-Bikes werden an insgesamt 15 Stationen in- und außerhalb Kiels entleihbar.

Die Serie „Kiel im Wandel der Zeit“ will zeigen, wie und wo sich die Landeshauptstadt in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Historische Aufnahmen von Orten, Plätzen und Gebäuden werden hierfür Fotos von heute gegenübergestellt, die an derselben Stelle aufgenommen wurden.

Im Oktober 2020 hat die Landeshauptstadt Kiel die Planungen für ein neues, hochwertiges ÖPNV-System begonnen. Eine Tram oder BRT-System soll in gut zehn Jahren durch die Stadt fahren. Die Planer haben unter anderem den Auftrag, ein Streckennetz für das neue System in Kiel zu entwickeln. Wir geben einen Einblick in die ersten Planungsschritte.

Wie sehen die Straßen in Kiel in zehn Jahren aus? Warten dann Studierende an der Olshausenstraße auf den Schnellbus? Oder verbindet eine Tram Mettenhof mit der Innenstadt? Die Landeshauptstadt Kiel steckt derzeit mitten in den Planungen für einen neuen, hochwertigen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Wie dieser neue ÖPNV aussehen wird, ist noch völlig offen. Mit vier Visualisierungen wagen wir trotzdem einen Blick in die Zukunft.

Alle Kieler*innen sollen in Zukunft komfortabel, schnell und nachhaltig mit dem Öffentlichen Personennahverkehr von A nach B kommen. Das ist Herausforderung und Ziel für die Landeshauptstadt Kiel. Dafür muss es mehrere Entscheidungen geben: Wird es eine Tram oder ein Schnellbussystem – und welche Streckenführung kommt dafür in Frage? Darüber soll spätestens 2022 die Kieler Ratsversammlung entscheiden.