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Stellen wir uns vor, wir schreiben das Jahr 2042. Mit der autonomen Fähre geht es dann vom Ostufer ans Westufer und wieder zurück. Ein Blick aufs Handy und Kiels „Mobil-App“ zeigt, wann der nächste CAPTin Kiel über die Förde setzt. Länger als fünf Minuten muss keine*r warten. Auch dann nicht, wenn sie oder er von Wellingdorf nach Schilksee will oder in Hassee wohnt und in der Holtenauer Straße am liebsten shoppen geht.

Ich bin heute auf Entdeckertour. Wenn man durch Corona schon nicht die Welt entdecken kann, dann vielleicht Oasen des Kieler Ostens – mit einer Stadtteilkarte des Gaardener Büros für Stadtteilentwicklung.

Blick aus der Luft auf die Schleuse des NOK in Kiel.

Die Landeshauptstadt Kiel arbeitet derzeit an einem Projekt zur Digitalisierung des Kieler Fährverkehrs. Ein Teilprojekt beschäftigt sich damit, wie die Querung des Nord-Ostsee-Kanals besonders für den Radverkehr angenehmer zu gestalten ist. Eine kleine Umfrage soll helfen, dieses Teilprojekt möglichst nah an den Bedürfnissen der Menschen umzusetzen.

Am europäischen Tag des Fahrrads setzte sich Oberbürgermeister Ulf Kämpfer für eine Verbesserung des Radverkehrs über Nord-Ostsee-Kanal ein. Außerdem war am 3. Juni auch Anmeldestart fürs STADTRADELN. Kiel ist halt eine „Bike City“.

Ab Juni wird die erste vollkommen elektrische Fähre an der deutschen Küste ihren Betrieb aufnehmen – die „Düsternbrook“. Sie wurde am 25. Mai 2021 getauft, ist knapp 25 Meter lang und gleitet im Vergleich zu ihren Vorgängern fast geräuschlos über die Kieler Förde.

Wer die Mobilitätswende in Kiel gestalten will, muss auch den Verkehr auf der Förde mitdenken. Die Christian-Albrechts-Universität (CAU) hat 2018 die CAPTN-Initiative initiiert, die es sich zum Ziel gesetzt hat, eine umweltfreundliche, autonome Mobilitätskette für den öffentlichen Nahverkehr zu entwickeln. Herzstück dieses Vorhabens sind autonome emissionsarme Personenfähren, die das Ost- und Westufer miteinander verbinden.

Wie bringt man Fahrten zum Kindergarten vom Ost- auf’s Westufer, Jobtermine und Markteinkäufe unter einen Hut ohne ein zweites Auto anzuschaffen? Mit einem Lastenrad! Dafür haben sich jedenfalls Fotografin Kaja Grope und ihr Mann entschieden. Ein Erfahrungsbericht in Bildern.