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Die große Mehrheit der Norddeutschen ist bereit,  das Auto stehen zu lassen und stärker den ÖPNV zu nutzen. Dafür muss allerdings die Infrastruktur stimmen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Förderbank KfW. Ein gutes Signal für die Mobilitätswende.

Wer vom Kieler Ost- auf das Westufer oder vom West- auf das Ostufer kommen will, kann einfach ins Auto steigen oder den Bus nehmen. Man kann die Gelegenheit aber auch nutzen, frische Luft zu schnappen, ein bisschen Sport zu machen und den Weg  zu genießen. Auf vier verschiedenen Arten haben wir uns vom einen zum anderen Fördeufer bewegt – und dabei die Landeshauptstadt auch nochmal anders kennengelernt.

In einer Online- Umfrage wollten wir im Sommer erfahren, warum, wie häufig und über welche Wege Radfahrende in Kiel den Nord-Ostsee-Kanal queren. 1122 Menschen haben insgesamt an der Umfrage teilgenommen. Die Ergebnisse stellen wir Euch hier vor.

829.877 Kilometer ist Kiel in diesem Jahr nach bisherigen Angaben geradelt – in 21 Tagen. Das sind rund 40mal hin und wieder zurück von Kiel nach Moshi in Tansania, der Partnerregion der Landeshauptstadt auf dem afrikanischen Kontinent.

Blick aus der Luft auf die Schleuse des NOK in Kiel.

Die Landeshauptstadt Kiel arbeitet derzeit an einem Projekt zur Digitalisierung des Kieler Fährverkehrs. Ein Teilprojekt beschäftigt sich damit, wie die Querung des Nord-Ostsee-Kanals besonders für den Radverkehr angenehmer zu gestalten ist. Eine kleine Umfrage soll helfen, dieses Teilprojekt möglichst nah an den Bedürfnissen der Menschen umzusetzen.

Die Mobilitätsstation ist so etwas wie das Schweizer Taschenmesser der Mobilitätswende: Sie bietet für alle Bedürfnisse das passende Werkzeug und kombiniert verschiedene Verkehrsmittel an einem Ort. Etwa 50 dieser Stationen durchziehen bald das Stadtbild – und machen das Umsteigen auf und die Nutzung von klimafreundlichen Alternativen zum Auto attraktiver und einfacher.

Am europäischen Tag des Fahrrads setzte sich Oberbürgermeister Ulf Kämpfer für eine Verbesserung des Radverkehrs über Nord-Ostsee-Kanal ein. Außerdem war am 3. Juni auch Anmeldestart fürs STADTRADELN. Kiel ist halt eine „Bike City“.

Warum ist Christi Himmelfahrt Vatertag? Ganz einfach: Jesus stieg 39 Tage nach dem Ostersonntag zu seinem Vater in den Himmel auf. Deshalb wird der Himmelfahrtstag auch als Vatertag bezeichnet. Wir haben diesen Tag im Mai zum Anlass genommen, bei den Fraktionen der Kieler Ratsversammlung nachzufragen: Wie mobil sind Kiels Väter? Und hier kommen nun die Antworten.

Mehr Radschnellverbindungen, mehr Rücksicht auf Lastenräder, Ausbau von Fahrradparkplätzen, möglichst getrennte Wege für Räder und Autos – wer meint, dass das nur eine „grüne Idee“ sein könne, der irrt. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat diesen neuen Fahrradplan für Deutschland verkündet und will dafür bis 2023 etwa 1,46 Milliarden Euro ausgeben. Was bedeutet dieser Vorschlag des CSU-Ministers für Kiel? Kerstin Graupner hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht.

Acht Kilometer liegt Silke Stolzes Wohnort vom Rathaus entfernt. Acht Kilometer hin und acht Kilometer zurück. Jeden Tag – fast. Bei Wind und Wetter. Viele Jahre lang hat die Mitarbeiterin im Büro des Oberbürgermeisters dafür das Auto genommen. Radfahren war ihr zu anstrengend. „Völlig verschwitzt morgens im Büro anzukommen und dann abends völlig erschöpft wieder aufs Rad zu steigen, nein, das schien mir zu umständlich“, erzählt die Dietrichsdorferin. Dann entdeckte sie bei Freunden das E-Bike und war total begeistert.